Am vergangenen Wochenende fand in Mannheim eine Leichtathletik-Gala statt. Rund 300 nationale und internationale Athleten kämpften um die begehrten Startplätze für die U 20- Europameisterschaften in Tallinn (Estland, 15-18. Juli 2021).
Für die deutschen Teilnehmer galten harte Auswahlkriterien: Lediglich die besten drei pro Disziplin können eine EM-Nominierung erhalten. Es versprach also, spannend zu werden.

 

Beste Aussichten im 100 m Sprint der Juniorinnen hatte die deutsche Jahresschnellste Antonia Dellert aus Seligenstadt, die für das Sprintteam Wetzlar startet.
Sie wurde ihrer Favoritenrolle bereits im Vorlauf (11,60 sec.) gerecht, in dem sie sich lediglich einer Schweizerin geschlagen geben musste.

 

Im alles entscheidenden Finale setzte sich die 19-Jährige dann deutlich von der nationalen Konkurrenz Cheyenne Kuhn (11,77 sec.) und Holly Okuku (11,84 sec.) ab und überquerte bei 11,65 Sekunden die Ziellinie.
Die Seligenstädterin rangiert nun auf Platz 10 der Europäischen Jahresbestenliste.
„Ich bin dankbar, in Tallinn für Deutschland zu starten und freue mich darauf, mich mit den schnellsten Europäerinnen zu messen. Wenn alles optimal läuft, ist vielleicht sogar der Einzug ins Finale möglich,“ so die Athletin.
Neben dem Einzelstart über 100 m wird sie darüber hinaus auch in der 4×100 m- Staffel zum Einsatz kommen.